Zum Inhalt springen
Illustration: Tischaufsteller, Smartphone und fünf Sterne auf Wolken

Google-Bewertung QR-Code und Aufsteller erstellen

Füge deinen Bewertungslink ein und drucke dir einen Aufsteller für Theke, Tisch oder Schaufenster. Kostenlos, ohne Anmeldung, und nichts verlässt deinen Browser.

Von Darian, Social-Media-Experteaktualisiert am

So kommst du zu deinem QR-Code

Viele zufriedene Kunden würden dir gern eine Bewertung schreiben. Sie denken nur nicht daran, oder sie finden dein Profil nicht auf Anhieb. Ein QR-Code an der richtigen Stelle nimmt ihnen die Suche ab: Handykamera drauf, und das Bewertungsfenster für deinen Betrieb ist offen.

  1. Bewertungslink kopieren

    Öffne am Computer dein Google-Unternehmensprofil. Wähle „Rezensionen lesen“ und dann „Mehr Rezensionen erhalten“. Dort steht dein Link, mit „Kopieren“ landet er in der Zwischenablage.

  2. Link oben einfügen

    Das Werkzeug prüft, ob es ein Google-Link ist, und baut daraus sofort den QR-Code. Statt des Links geht auch die Place ID, Googles Kennnummer für deinen Betrieb.

  3. Format und Text wählen

    Tischaufsteller, vier Karten im A6-Format oder ein Plakat in A4. Name und Text kannst du anpassen, die Vorschau zeigt dir das Ergebnis.

  4. Drucken und testen

    Drucke auf einem normalen A4-Drucker in Originalgröße. Scanne den Code danach mit zwei verschiedenen Handys, bevor du ihn aufstellst.

Tipp

Den Link bekommst du nur, wenn du Inhaber oder Verwalter des Profils bist. Google benennt die Knöpfe ab und zu um. Gesucht ist immer das Fenster, in dem dein Bewertungslink zum Teilen steht.

Wo der Aufsteller hingehört

Der beste Platz ist dort, wo Kunden einen Moment Zeit haben und zufrieden sind: an der Kasse, wenn keine Schlange steht, am Tisch nach dem Essen, im Wartebereich. Nicht dort, wo sie in Eile sind.

Foto: Aufsteller mit QR-Code „Hat es Ihnen gefallen? Hier bewerten“ neben dem Kartenterminal eines Cafés
Klein und neben dem Kartenterminal stört der Aufsteller niemanden und fällt trotzdem auf.
  • Kasse oder Theke: Wer mit dem Handy zahlt, hat es schon in der Hand. Steht eine Schlange, frag lieber nicht.
  • Tisch: Im Restaurant oder Café zwischen Hauptgang und Rechnung, wenn Zeit zum Schauen ist.
  • Rechnung oder Quittung: Den QR-Code als PNG herunterladen und auf die Rechnung oder ins Angebot setzen. Das passt gut für Handwerker, die nach dem Auftrag abrechnen.
  • Visitenkarte oder Terminkarte: Die Rückseite ist oft leer. Ein kleiner Code mit einem Satz dazu reicht.
  • Schaufenster oder Tür: Ein Plakat auf Augenhöhe erreicht auch Leute, die nach Feierabend vorbeigehen.
BetriebGuter PlatzGuter Moment
FriseurSpiegel oder EmpfangBeim Bezahlen, solange der Kunde noch vor Ort ist
RestaurantTisch und KasseBeim Abräumen oder wenn die Rechnung kommt
HandwerkerRechnung, VisitenkarteBei der Abnahme oder mit der Rechnung
PraxisEmpfang, WartezimmerBeim Verabschieden nach dem Termin

Wann du am besten nach einer Bewertung fragst

Ein Aufsteller allein wirkt, aber ein kurzer Satz von dir wirkt mehr. Frag am Ende des Besuchs, solange der Kunde noch da ist: beim Bezahlen, beim Verabschieden oder bei der Abnahme. Das Erlebnis ist frisch, und die Bewertung ist nur noch ein kleiner Schritt.

  • Kurz und ehrlich: „Wenn es Ihnen gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung. Der Code ist gleich hier.“
  • Gleich vor Ort: Später denkt kaum jemand mehr daran.
  • Immer gleich: Frag alle Kunden, nicht nur die, bei denen du ein gutes Gefühl hast.
  • Ohne Druck: Ein Nein ist in Ordnung, und eine zweite Erinnerung braucht es nicht.
  1. Bewertungslink als QR-Code an der Kasse
  2. Alle Gäste fragen, nicht nur die Zufriedenen
  3. Jede Bewertung zeitnah beantworten
  4. Keine Gegenleistung für eine Bewertung
Beispiel mit erfundenem Betrieb

Was erlaubt ist und was nicht

Um eine Bewertung bitten darfst du immer. Schwierig wird es, wenn du dafür etwas gibst oder nur bestimmte Kunden fragst. Das sind die Grenzen:

  • Keine Gegenleistung: Laut Google-Richtlinien darfst du für eine Bewertung keine Zahlungen, Rabatte, kostenlosen Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Auch nicht dafür, dass jemand eine schlechte Bewertung ändert oder löscht.
  • Nicht nur die Zufriedenen fragen: Google verbietet, gezielt nur um positive Bewertungen zu bitten oder negative zu verhindern.
  • Keine Bewertungen aus dem eigenen Umfeld: Mitarbeiter, Familie und du selbst bewerten deinen Betrieb nicht. Google löscht so etwas.
  • Gekaufte und gefälschte Bewertungen sind verboten. Mitbewerber können dafür kostenpflichtig gegen dich vorgehen.
Tipp

Das ist ein Überblick und keine Rechtsberatung. Wenn du unsicher bist, frag bei deiner IHK oder Handwerkskammer nach.

So antwortest du auf Bewertungen

Wer Bewertungen sammelt, sollte sie auch beantworten. Neue Kunden lesen die Antworten mit und sehen daran, wie du mit Lob und Kritik umgehst.

  • Gute Bewertungen: Bedanke dich mit Namen und greif ein Detail auf, zum Beispiel das Gericht oder die Arbeit, die gelobt wurde. Zwei, drei Sätze reichen.
  • Kritik: Erst durchatmen, dann sachlich antworten. Bedanke dich für den Hinweis, sag, was du daraus mitnimmst, und biete ein Gespräch an.
  • Zeitnah: Eine Antwort innerhalb weniger Tage zeigt, dass jemand zuhört.

Unfaire oder gefälschte Bewertung? So gehst du dagegen vor

Tipps, damit der QR-Code sicher funktioniert

  • Größe: Auf dem Tisch reichen etwa 3 bis 4 cm. Als Faustregel gilt: Der Code sollte mindestens ein Zehntel so breit sein wie der Abstand, aus dem gescannt wird. Im Schaufenster also eher 10 cm und mehr.
  • Kontrast: Schwarz auf Weiß scannt am zuverlässigsten. Farbige oder umgedrehte Codes kann nicht jede Kamera lesen.
  • Papier: Mattes Papier spiegelt weniger. Wenn du laminierst, dann matt.
  • Fehlerkorrektur: Der Code ist mit der höchsten Stufe gebaut. Er funktioniert auch noch, wenn ein Teil verkratzt oder geknickt ist.
  • Kein Umweg: Der Code enthält deinen Google-Link direkt, ohne Weiterleitung über uns. Er läuft nicht ab und funktioniert auch, wenn es dieses Werkzeug einmal nicht mehr gibt.
Foto: Ausgedruckte Karten mit QR-Code auf dem Schreibtisch, eine Hand testet den Code mit dem Handy
Ausdrucken, ausschneiden, mit dem Handy testen: erst dann kommt der Code auf die Theke.

Häufige Fragen

Kostet der QR-Code etwas oder läuft er irgendwann ab?

Nein. Das Werkzeug ist kostenlos und ohne Anmeldung. Der QR-Code enthält deinen Google-Bewertungslink direkt, ohne Weiterleitung über einen anderen Dienst. Er funktioniert, solange es dein Google-Unternehmensprofil gibt.

Wo finde ich meinen Google-Bewertungslink?

Öffne am Computer dein Google-Unternehmensprofil, wähle „Rezensionen lesen“ und dann „Mehr Rezensionen erhalten“. Dort kannst du den Link kopieren. Er sieht meist so aus: https://g.page/r/…/review. Du brauchst dafür Zugriff als Inhaber oder Verwalter des Profils.

Darf ich für eine Bewertung einen Rabatt oder ein Getränk aufs Haus geben?

Nein. Google verbietet Gegenleistungen für Bewertungen, dazu zählen Geld, Rabatte und kostenlose Produkte oder Dienstleistungen. Bewertungen, die so entstehen, können entfernt werden, und Mitbewerber können dafür gegen dich vorgehen.

Darf ich nur Kunden fragen, die zufrieden waren?

Google untersagt, gezielt nur um positive Bewertungen zu bitten. Am sichersten ist es, allen Kunden den gleichen Weg anzubieten, zum Beispiel mit einem Aufsteller an der Kasse, den jeder sieht.

Wie groß muss ich den QR-Code drucken?

Für Tisch und Theke reichen 3 bis 4 cm. Für ein Plakat, das aus ein bis zwei Metern gescannt wird, sollte der Code 10 bis 20 cm breit sein. Teste ihn vor dem Aufhängen mit dem Handy aus dem üblichen Abstand.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nur in deinem eigenen Browser, damit nach dem Neuladen nichts verloren geht. Link, Name und Texte werden nicht an Hey Fiona oder andere Server geschickt.

Passt dazu

Fiona, deine Marketing-Managerin

Lass Fiona das für deinen Betrieb machen.

  • Beiträge für Instagram, Facebook und Google, in deinem Ton
  • Antworten auf Kommentare, Nachrichten und Bewertungen
  • Du gibst per WhatsApp frei, erst dann geht etwas raus
Kostenlose Einführung buchen30 Minuten per Video, unverbindlich